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  • Kay Nordenbrock

Rocket League: Autos und Unterschiede

Jeder Rocket League Spieler stellt sich an einem Punkt in seiner Karriere die Frage: Warum Spielen eigentlich die meisten mit dem Octane oder Fennec? Ist der irgendwie besser als die anderen Autos? Und falls ja, wie unterscheiden sich die Autos in Rocket League überhaupt?


Im Spiel selbst bekommt ihr keine Antworten auf diese Fragen denn die Autos haben keine Werte für Beschleunigung, Geschwindigkeit, Bremsverhalten oder Ähnliches, wie es in vielen Rennspielen der Fall ist. Das liegt daran, dass ausnahmslos alle Autos in Rocket League die gleichen Werte und das gleiche Fahrverhalten haben. Kein Auto ist schneller als das andere oder nimmt die Kurven schärfer.




Wenn ihr zum Beispiel ein paar Stunden mit dem McLaren zockt und dann auf den Takumi wechselt, fühlt der sich schon etwas langsamer, aber wendiger an. Das ist faktisch aber nicht so. Trotzdem gibt es einen Unterschied bei den Autos und das sind die Hitboxen.


Die sechs Hitboxen

Insgesamt gibt es sechs verschiedene Hitbox-Typen in Rocket League. Obwohl die Autos alle unterschiedlich aussehen, sind sie in eine dieser Typen unterteilt. Die Typen sind: Octane, Plank, Breakout, Dominus, Hybrid und Merc.


Dabei bestimmt die Hitbox, wann das Auto den Ball berührt, also wie groß und wie hoch das Auto ist und ab welchem Punkt das Auto mit dem Ball kollidiert. Die wahrscheinlich beliebteste Hitbox in Rocket League ist die Octane-Hitbox. Diese hat aber nicht nur der namensgebende Octane, sondern auch der Fennec, der Proteus, Takumi, Scarab und viele mehr.


Sie ist so beliebt, weil die Hitbox relativ hoch und dazu relativ lang ist. Mit der Octane-Hitbox müsst ihr also kaum Abstriche machen. Die zweite Hitbox, die hin und wieder in Pro-Matches verwendet wird, ist die Dominus-Hitbox. Das ist die längste Hitbox im Spiel, wodurch ihr damit in der Vertikalen viel Platz zum Beispiel beim Verteidigen abdecken könnt.


Die anderen Hitbox-Typen finden im Pro-Gameplay so gut wie keine Anwendung und sind auch in anderen Ligen eher selten zu finden.


Ist die Octane-Hitbox die beste Hitbox?


Ich denk nicht, dass man sagen kann, eine Hitbox ist die Beste oder eine andere Hitbox ist die Schlechteste. Meiner Erfahrung nach spiele ich am besten mit den Autos, die mir vom Aussehen her gefallen und mit denen ich mich wohlfühle. Die Hitbox selbst hat nur geringen Einfluss auf das Gameplay.





Das wird auch von Pro-Playern und Möchtegern-Profis bestätigt. Unter diesen gelten der Octane und der Fennec als die besten Autos im Spiel, weil sie die gleiche Hitbox haben. Der Scarab hingen gilt als ein absolutes Witz-Auto, welches Pro-Spieler und alle, die es ernst meinen um jeden Preis vermeiden sollten.


Das Ding ist: Octance, Fennec und Scarab haben ein und dieselbe Hitbox. Dazu wissen wir, dass alle Autos das gleiche Fahrverhalten haben. Darum sind die drei quasi ein und dasselbe, wenn es ums Gameplay geht. Der Scarab sieht eben nur nicht so cool aus und kein Profi spielt damit in Turnieren.


Wenn euch also jemand erzählen möchte, dass euer Lieblingsauto schlechter ist als der Octane und ihr damit nicht in höheren Ligen spielen könnt, ist das absoluter Quatsch. Die Hitboxen haben zwar Einfluss auf das Gameplay, allerdings ist dieser Einfluss kleiner, als es den Eindruck macht. Ihr könnt euch meiner Meinung nach problemlos an jedes Auto gewöhnen und damit den höchsten Rang, Supersonic Legend, erreichen.


Fazit


Ich finde es schade, dass in Rocket League nur zwei Autos als „viable“ im Pro-Bereich anerkannt werden. Das Argument, dass die Hitbox nun mal die Beste sei, verstehe ich, aber es gibt insgesamt 29 Autos mit dieser Hitbox, warum werden also nur Octane und Fennec gespielt?

Ich glaube, die meisten würden sagen, dass die Form dieser beiden Autos am besten mit der Hitbox übereinstimmt. Trotzdem denke ich, dass man sich auch mit anderen Autos innerhalb weniger Stunden an die Hitbox gewöhnen kann. Ich wünsche mir mehr Auto-Vielfalt in Rocket League.